Ausgabe 14 vom 23. November 2009

Verbandsausschusssitzung in Berlin (7.11.2009)

Einen weiten Blick in die Zukunft nahmen die Mitglieder der Verbandsausschusssitzung des Deutschen Kanu-Verbandes bei ihrer Herbsttagung in Berlin. Schon die Tagesordnung ließ vermuten, dass wichtige, perspektivische Themen diskutiert würden, die sowohl im Freizeitsport als auch im Leistungssport einige Änderungen mit sich bringen.

Präsidium am Freitag – Verbandsausschuss am Samstag
Mit der vorausgegangenen Präsidiumssitzung am Freitag bereitete sich die Spitze des DKV auf den samstäglichen Sitzungsmarathon vor, der, eingeleitet durch einen Vortrag von DKV-Generalsekretär Wolfgang Over, die Aufgabenschwerpunkte des Verbandes für die Zeit bis zum nächsten Kanutag 2011 in Brandenburg genauer darstellte. Der DKV stetzt sich bis dahin zahlreiche Aufgaben auf die eigene Liste. So will man in den kommenden Jahren neben der Verbesserung im Bereich der Kommunikation die DKV-Sportangebotepalette überprüfen und damit auch auf den demographischen Wandel reagieren und aktiv werden, die Außendarstellung des Verbandes zu verbessern. Im Bereich des Olympischen Sports gilt es einerseits die Nachwuchskonzeptionen anzupassen und damit auch die Wettkampfänderungen (Stichwort 200m-Sprintdistanz) der ICF berücksichtigen. Gleichzeitig werden die Wettkampfformate überdacht, um für Medien und Zuschauer attraktiver zu werden. Das Thema Spon-soring und Akquise von Drittmitteln zieht sich wie ein roter Faden durch den Leistungssport und auch durch den Freizeitsport. Hier gilt es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach Möglichkeiten und Partnern zu suchen, die im besten Fall schon eine gewisse Freude am Paddeln haben, den Sport kennen und sich eine Kooperation mit dem Verband vorstellen können.

Gerade für die nichtolympischen Leistungssportarten, die keine Mittel des Bundesinnenministeriums erhalten, muss Sponsoring ein wichtiges Thema bleiben. Nicht möglich wird es bei den derzeitigen Rahmenbedingungen, Sport zu finanzieren, Sportler auf Kosten des Verbandes zu Weltmeisterschaften zu entsenden und nennenswerte Zuschüsse für die jeweilige Sportart zur Verfügung zu stellen.

Im Freizeitsport wird die Fortschreibung des Freizeitsportprogramms auf die To-Do-Liste bis 2011 gesetzt, um bis dahin eine Neufassung vorlegen zu können. Auch sollen Aktivitäten in den 1.310 Kanu-Vereinen durch Initiativen gefördert werden. Ein großes Projekt das im Rahmen dieser Förderung im Jahr 2010 ansteht, ist die DKV-Erlebniswoche Kanu. Mit der DKV-Erlebniswoche-Kanu soll versucht werden, vom 01. bis 09. Mai 2010 durch viele verschiedene kanusportliche Angebote und Aktivitäten der Vereine deutlich zu machen, dass Kanusport im Verein am schönsten ist -und zwar in jeder Hinsicht!

Kommunikation – Einzelpaddler – Kanu-Rennsport DM
Weitere Punkte der Tagesordnung waren die Vorstellung eines Internen Kommunikationskonzeptes, die Neugestaltung der Einzelmitgliedschaft im DKV und die Änderungen um Meisterschaftsprogramm Kanu-Rennsport.

Ausgehend von den Ergebnissen der Ideenwerkstatt während des Kanu-Tages in Kassel wird der Verband gezielt interne Projekte starten, um einerseits die Kommunikation zu verbessern und andererseits zu intensivieren. Anhand einer Präsentation zeigte DKV-Referent Oliver Strubel Möglichkeiten auf, um den gezielten Austausch von Informationen zwischen Bundesverband, LKV und Verein zu verbessern.

Die Neugestaltung der Einzelmitgliedschaft sorgte in der Tagung für eine intensive Diskussion. Der Kernaussage aus der Präsentation von DKV-Vizepräsident Hermann Thiebes, einen einheitlichen Beitrag und Leistungen anzubieten, wird grundsätzlich zugestimmt, den-noch soll die zukünftige Anbindung neuer Einzelmitglieder an den Bundesverband nicht durchgeführt werden. Die Einzelmitgliederbestimmungen der LKV bleiben somit unverändert, aber gleichzeitig soll ein Geschäftsmodell der DKV-GmbH entwickelt werden, mit dessen Hilfe eine Bindung von Nichtmitgliedern an den DKV erreicht werden soll.

Bezüglich des Kanu-Rennsport Meisterschaftsprogramms stellte Chefbundestrainer Reiner Kießler die erarbeiteten Vorschläge und Änderungen vor. Im Vordergrund stehen dabei, die Anpassungen an das olympische Programm, da schon 2012 in London die 200m-Distanz gepaddelt wird. Die Reaktion auf die Bewegungsarmut im Nachwuchsbereich ist eine zweite Komponente der Änderungsvorschläge. Um die letztgenannte Problematik in den Griff zu bekommen soll neben dem bekannten Meisterschaftsprogramm der Schüler und Jugend zusätzlich ein Mehrkampf installiert werden, indem sportartübergreifende Inhalte bewertet werden. Im Rahmen der Thematik zum Leistungssport wurde ebenso die „Kasseler Erklärung zum Nachwuchssport“ verabschiedet. Diese kann gesondert auf der DKV-Homepage eingesehen werden.

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Nur noch kurze Zeit: Beteiligung zur Umfrage am "Sportentwicklungsbericht"

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) ruft alle Kanu-Vereine, die sich noch nicht an der Befragung zum Sportentwicklungsbericht beteiligt haben, auf, die Gelegenheit zur Teilnahme zu nutzen!

Die bundesweite Sportvereinsuntersuchung hat zum Ziel, die politische Lobbyarbeit für den Vereinssport sowie eine zeitgemäße Sportvereinsentwicklung zu unterstützen. Daher ist die Teilnahme möglichst vieler Vereine sehr wichtig. Alle teilnehmenden Vereine können ihre eigenen Angaben in einer Übersicht ausdrucken und später die Daten ihres Sportvereins mit dem Bundesdurchschnitt vergleichen.
Speziell für den Kanusport wurde durch eine Kooperation zwischen der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Deutschen Kanu-Verband ein zweiseitiger Zusatzfragebogen erstellt, der die Aktivitäten in den Kanu-Vereinen genauer darstellen soll. Je mehr Vereine an dieser Befragung teilnehmen, desto besser und praxisrelevanter kann der DKV auf die Entwicklungen und aktuellen Tendenzen im Kanusport reagieren.

Der Deutsche Kanu-Verband bittet daher alle Vereine sich an dem Projekt „Sportentwicklungsbericht" zu beteiligen und den Fragebogen für die Erhebung auszufüllen. Zu diesem Zweck senden interessierte Kanu-Vereine bitte eine E-Mail an seb@dshs-koeln.de mit dem kurzen Hinweis, an der Befragung teilnehmen zu wollen. Sie erhalten dann vom Projektteam alle weiteren Informationen.

Für Rückfragen steht das Projektteam gerne zur Verfügung (unter 0221-4982-6106/-6099 sowie seb@dshs-koeln.de ).

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Nein zum Wasserkraftausbau in sensiblen Fließgewässerstrecken

Ja zur Sicherung der letzten naturnahen Flüsse und Bäche!
Die Plattform Flüsse voller Leben setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Interessensgruppen zusammen – der WWF, der Österreichische Fischereiverband (ÖFV), das Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), kajak.at, der Alpenverein Edelweiss, der Naturschutzbund Österreich und die Naturfreunde Österreichs. Wir arbeiten gemeinsam an der Erreichung eines Zieles – dem Schutz der letzten intakten Fließgewässer Österreichs vor uneingeschränktem Wasserkraftausbau.

Unterstützen Sie die Initiative mit Ihrer Unterschrift. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wwf.at/fluesse
www.fluesse-voller-leben.at

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Europameisterschaften im Kanu-Slalom und im Kanu-Drachenboot kommen nach Deutschland

FRANKFURT (23.11.09). Gleich zwei Kanu-Europameisterschaften finden in den kommenden Jahren auf deutschen Boden statt. Auf der Board-Sitzung des Europäischen Kanu-Verbandes (ECA) am vergangenen Wochenende in Frankfurt wurden die Europameisterschaft im Kanu-Slalom für das Jahr 2012 nach Augsburg und die EM im Kanu-Drachenboot für 2011 nach Duisburg vergeben. Damit waren die Bemühungen des Deutschen Kanu-Verbandes und der beiden Ausrichtervereine Kanu-Schwaben Augsburg und Kanu-Regatta-Verein Duisburg gegen die starke kontinentale Konkurrenz erfolgreich.

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen.

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Soft-Shell-Jacke und Kaputzenpulli im DKV-Look

Zum Winterhalbjahr hat die DKV-GmbH für Mitglieder zwei neue Artikel ins Programm genommen.
Es handelt sich zum einen um eine hochwertige Softshell-Jacke in blau (Artikel-Nr. 7042), die wir unseren Mitgliedern exklusiv zum Endpreis von € € 59,90 anbieten können, zum anderen um einen ebenfalls blauen Kapuzen-Sweater (Artikel-Nr. 7043), den wir zum Preise von € 29,90 an Mitglieder ausliefern können.
Beide Produkte sind ab sofort in den Größen S bis XXL lieferbar. Sie sind mit dem neuen DKV-Logo bestickt.
Die Softshell-Jacke besteht aus einem 3-lagigen, atmungsaktiven Softshell-Material, das wasser- und windabweisend und dehnbar ist und sich daher für eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten auch bei schlechtem Wetter eignet. Die Kapuzen-Sweater bestehen aus anschmiegsamem Baumwoll-Mischgewebe (80% Baumwolle, 20%Poyester) und haben eine Kängurutasche. Doppelkapuze mit Kordel, Elasthan-Bündchen an Ärmeln und Saum und sind innen angeraut.

Hier kommen Sie zum Online-Shop.

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