Jahrgangsstufe 9

Anpassung des bisherigen Curriculums an die neuen Kernlernpläne (Stand 07.2014)

Inhalte, Methodische Absprachen, Evaluation/Kontrolle, Fächerübergreifende Inhalte, Mögliche Projekte, Einsatz neuer Medien

 
I. Inhalte bisheriges Curriculum:
Kompetenzbereich
Kompetenzerwartungen
lt. Kernlernplan:
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Halb-
jahr
 
Sprechen
3.1 Sprechen und Zuhören
 
 
3.1.1 Die Schülerinnen und Schüler verfügen über kommunikative Sicherheit.
 
 
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3.1.2 Sie setzen erzählerische Formen als Darstellungsmittel bewusst ein.
 
z.B. Argumentationen veranschaulichen; eigene und fremde Erlebnisse und Erfahrungen darstellen - Metaphern, Vergleiche, schildernde Passagen)
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3.1.3 Sie berichten über Ereignisse unter Einbeziehung eigener Bewertungen und beschreiben komplexe Vorgänge in ihren Zusammenhängen.
 
9
 
3.1.4 Sie erarbeiten Referate zu begrenzten Themen und tragen diese weitgehend frei vor (ggf. mithilfe eines Stichwortzettels/einer Gliederung). Sie unterstützen ihren Vortrag durch Präsentationstechniken und Begleitmedien, die der Intention angemessen sind.
 
Z.B. Tafel, Folie, Plakat, Moderationskarten)
 
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3.1.5 Sie äußern Empfindungen und Gedanken unter Beachtung der Formen gesellschaftlichen Umgangs.
 
 
9
Die Erörterung Vorbereitung, Ausgestaltung und Vortrag von Diskussions- und Redebeiträgen
3.1.6 Sie wägen in strittigen Auseinandersetzungen Argumente sachlich ab, entwickeln den eigenen Standpunkt sprachlich differenziert unter Beachtung von Argumentationsregeln.
 
 
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Die Erörterung Vorbereitung, Ausgestaltung und Vortrag von Diskussions- und Redebeiträgen
Gespräche führen
3.1.7 Sie beteiligen sich mit differenzierten Beiträgen an Gesprächen. Sie leiten, moderieren und beobachten Gespräche.
 
Z.B. einen Dialog, ein Streitgespräch, eine Debatte, ein Rundgespräch, eine Pro- und Contra-Diskussion strukturieren, in dem Gespräch nachfragen, Denkanstöße geben, zielorientiert zusammenfassen.
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3.1.8 Sie verfügen in Auseinandersetzungen über eine sachbezogene Argumentationsweise, respektieren fremde Positionen und erarbeiten Kompromisse; sie bewerten Gesprächs- und Argumentationsstrategien.
 
Z.B. eigene und fremde Gespräche strukturell untersuchen- z.B. kriterienorientiert das eigene Gesprächsverhalten und das anderer beobachten, reflektieren und bewerten; Personen-/Figurenkonstellation untersuchen; Formen der Eröffnung und des Verlaufs reflektieren; die Leistung des Gesprächsleiters bewerten; das Verhältnis von Information, Argumentation und Appell bzw. Aussage, Argument, Beispiel und Verallgemeinerung kennzeichnen; den Abschluss von Gesprächen kennzeichnen- offener Gesprächsstand, Widerstreit, Kompromiss.
 
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Zuhören
3.1.9 Sie verfolgen konzentriert längere Redebeiträge und mündliche Darstellungen und setzen sich kritisch mit ihnen auseinander.
 
 
9
Formale Grundlagen für die schriftliche Bewerbung
3.1.10 Sie verstehen umfangreiche gesprochene Texte, sichern sie mithilfe geeigneter Schreibformen und geben sie wieder.
 
z.B. Mitschrift, Protokoll, Mindmap; dabei auch Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Äußerungen entwickeln: z.B. Stimmführung, Körpersprache.
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Formale Grundlagen für die schriftliche Bewerbung
Gestaltend sprechen/
szenisch spielen
 
3.1.11 Sie setzen sprechgestaltende Mittel in unterschiedlichen Situationen bewusst ein.
 
Z.B. im Vorstellungsgespräch/ Bewerbungsgespräch, in einer Gesprächsleitung.
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3.1.12 Sie vertreten in Rollenspielen ihre eigene Position (z.B. im Bewerbungsgespräch). Sie verknüpfen in freier Rede Argumentation und Appell.
 
Z.B. Redestrategien einsetzen: z.B. Anknüpfungen formulieren, rhetorische Mittel verwenden und ihre Wirkung beachten.
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3.1.13 Sie erarbeiten mithilfe gestaltenden Sprechens literarischer Texte und szenischer Verfahren Ansätze für eigene Textinterpretationen; sie gestalten Rollen im szenischen Spiel
 
z.B. Empfindungen und Gefühle von Personen in Konfliktsituationen im szenischen Sprechen darstellen; durch unterschiedliche sprecherische Gestaltung von Textstellen kontroverse Deutungen realisieren.
 
 
 
 
 
 
 
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Schreiben als Prozess
3.2    Schreiben
 
 
3.2.1 Die Schülerinnen und Schüler beherrschen Verfahren prozesshaften Schreibens.
 
z.B. einen Schreibplan erstellen, Fragen und Arbeitshypothesen formulieren, Texte ziel-, adressaten- und situationsbezogen, ggf. materialorientiert konzipieren; Stoffsammlung erstellen, ordnen und eine Gliederung anfertigen; strukturiert, verständlich, sprachlich variabel und stilistisch stimmig zur Aussage schreiben; sprachliche Mittel einsetzen; Zitate in Texte integrieren; Aufbau, Inhalt und Formulierungen hinsichtlich der Aufgabenstellung überprüfen; Texte inhaltlich und sprachlich überarbeiten; Strategien der Überprüfung der sprachlichen Richtigkeit und Rechtschreibung anwenden; über die notwendige fachspezifische Begrifflichkeit verfügen; in gut lesbarer handschriftlicher Form und in einem der Situation entsprechenden Tempo schreiben; mit Textverarbeitungsprogrammen umgehen; Schreibkonferenzen/Schreibwerkstatt durchführen; ggf. Portfolio anlegen und nutzen..
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Kurzgeschichten interpretieren (Thema: "Erziehung; Vorurteile, Stereotype, Feindbilder")
Novellistisches Erzählen
Texte
schreiben
3.2.2  Sie setzen gestalterische Mittel des Erzählens planvoll und differenziert im Rahmen anderer Schreibtätigkeiten ein.
Z.B. das Erzählen eines Fallbeispiels im Rahmen einer Rede, eines Referates, einer Argumentation; eine Kurzgeschichte schreiben; die Handlung einer Novelle, eines Theaterstücks als Teil einer Interpretation erzählen.
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3.2.3        Sie informieren über komplexe Sachverhalte, über Gesprächsergebnisse und Arbeitsabläufe und beschreiben vom eigenen oder fremden Standpunkt aus, beschreiben Textvorlagen oder Teile und Aspekte von Vorlagen. Sie erklären Sachverhalte unter Benutzung von Materialien und Beobachtungen an Texten.
 
 
 
 
mithilfe von: Exzerpt, Mitschrift, Protokoll
z.B. Personen, Sachverhalte, Gegenstände
 
Z.B. Vorgänge in Zusammenhängen, abstrakte Begriffe, biografische, soziale, ökonomische, politische oder historische Hintergründe zum Verständnis von Texten; Verhaltens- und Handlungsweisen von Personen und Figuren, Entstehung und Entwicklung von Konflikten
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Die Erörterung (Thema: Vorurteile, Stereotype, Feindbilder)
Einführung in die Anforderungen der Facharbeit
 
3.2.4 Sie verfassen unter Beachtung unterschiedlicher Formen schriftlicher Erörterung argumentative Texte..
Thesen entwickeln, Argumente sammeln, nach Gewichtigkeit ordnen; korrekt zitiert belegen, Argumente durch Beispiele veranschaulichen, Schlussfolgerungen ziehen; den Argumentationsgang einer Vorlage zusammenfassen; für eine eigene Auffassung mithilfe wertender Akzentuierung argumentieren, Argumente überlegt anordnen; Gegenargumente zurückweisen, z.B. in einem Leserbrief, einer Resolution, einer Rede.
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3.2.5 Sie nutzen Formen appellativen Schreibens bewusst und situationsangemessen.  
Z.B. für Vorlagen bzw. in Anlehnung an Vorlagen werbende Texte verfassen- Lektüre eines Buches, eine Theaterveranstaltung; den appellativen Charakter eines Textes beschreiben, bewerten.
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3.2.6 Sie fassen komplexe Texte, strukturiert zusammen.
 
auch im Nominalstil, mithilfe von Stichwörtern, Symbolen, Farbmarkierungen, Unterstreichungen; Inhalte veranschaulichen: z.B. durch Mindmap, Flussdiagramm
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3.2.7 Sie analysieren Texte und Textauszüge unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Besonderheiten und interpretieren sie ansatzweise.
literarische Texte, Sachtexte und medial vermittelte Texte
 
Inhalte auch längerer und komplexerer Texte verkürzt und abstrahierend wiedergeben; Informationen aus linearen und nicht-linearen Texten zusammenfassen und so wiedergeben, dass insgesamt eine kohärente Darstellung entsteht; formale und sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel und ihre Wirkungsweise an Beispielen darstellen; Textdeutungen begründen; sprachliche Bilder deuten; Thesen formulieren; Argumente zu einer Argumentationskette verknüpfen; Gegenargumente formulieren, überdenken und einbeziehen; Argumente gewichten und Schlüsse ziehen; begründet Stellung nehmen.
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3.2.8 Sie verfassen formalisierte kontinuierliche/ diskontinuierlichen Texte und setzen diskontinuierliche Texte funktonal ein.
Z.B. Protokoll, sachlicher Brief, Annonce, Cluster, Mindmap, Grafiken, Schaubilder, Statistiken in Referaten.
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Formale Grundlagen für die schriftliche Bewerbung
3.2.9 Sie kennen, verwenden und verfassen Texte in standardisierten Formaten
Z.B. Praktikumsbericht, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Geschäftsbrief, Protokoll - auch unter Nutzung diskontinuierlicher Texte: Diagramme, Übersichten u. Ä.
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Satire in verschiedenen Medien (Thema: Fremdenfeindliche Vorfälle und Hintergründe)
Produktionsorientiertes Schreiben
3.2.10 Sie verfassen in Anlehnung an literarische Vorlagen umfangreichere eigene Texte und nutzen die Umgestaltung von Texten als Mittel zu einem vertieften Verständnis thematischer Zusammenhänge.
Z.B. Rollenbiographie
 
 
z.B. parodistische Elemente
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3.3            Lesen - Umgang mit Texten und Medien
 
 
Lesetechniken und -strategien
3.3.1 Die Schülerinnen und Schüler wenden erweiterte Strategien und Techniken des Textverstehens weitgehend selbstständig an
 
 
·      überfliegend, selektiv, kursorisch, navigierend (z.B. Bild-Ton-Text integrierend) lesen
·      genaues Erfassen der Informationen komplexerer Texte
·      Erschließen schwieriger Textpassagen/Begriffe
·      Fragen und Arbeitshypothesen formulieren
·      Erstellen von Exzerpten und Übersichten
·      Formulierung von Hypothesen unter Einbeziehung eigener Wissensbestände
·      Entwicklung einer textbezogenen Interpretation
·      Nachdenken über Inhalt, Sprache und Form eines Textes
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3.3.2 Sie nutzen selbstständig Bücher und Medien zur Recherche und berücksichtigen zunehmend fachübergreifende Aspekte.
 
Z.B. Fachbücher, Rundfunk- und Fernsehangebote, Bibliotheken, Suchmaschinen des Internets und das Internet
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Umgang mit Sachtexten und Medien
3.3.3        Sie verstehen längere und komplexe Sachtexte.
 
Z.B. vor allem argumentative Texte; Textsorten: Nachricht, Kommentar, Gesetz, Vertrag, Gebrauchsanweisung, diskontinuierliche Texte und Bilder; die Textfunktion berücksichtigen, das Thema, den Argumentationsgang, die Stilmittel erkennen, die Aussageabsicht erschließen, insbesondere den Zusammenhang zwischen Autorintention(en), Textmerkmalen, Lesererwartungen und Wirkungen, die Texte auf ihren Realitätsgehalt prüfen; zwischen Information und Wertung unterscheiden; Schlussfolgerungen ziehen, Stellung zu den Aussagen beziehen.
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3.3.4         
und
3.3.5        Sie untersuchen die Informationsvermittlung und Meinungsbildung in Texten der Massenmedien.
 
vor allem zu jugendspezifischen Themen: z.B. regionale und überregionale Zeitungen und Fernsehsendungen in ihrer themengleichen Nachrichtengestaltung und Kommentierung vergleichen, Informationen zu einem Thema/Problem in unterschiedlichen Medien suchen, vergleichen, auswählen und bewerten- Suchstrategien einsetzen; Interviews auf Fragetechnik und Antwortstrategien untersuchen, Steuerungsmöglichkeiten in Interviews, Talk-Shows o.Ä. darlegen, medienspezifische Formen kennen: z.B. Print-  und Online-Zeitungen, Infotainment, Hypertexte, Werbekommunikation, Film; selbst Interviews planen und führen; auch medienkritische Positionen berücksichtigen; über die notwendige Fachterminologie und über Methoden zur Untersuchung medial vermittelter Texte verfügen; Grundkenntnisse über den Medienmarkt besitzen.
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z.B. Kriminalliteratur Das Charakterisieren einer literarischen Figur
Umgang mit literarischen Texten
3.3.6        Sie kennen und verstehen altersstufengemäße epische, lyrische und dramatische Texte und schätzen deren Wirkungsweise ein.
 
Spektrum altersangemessener Werke bedeutender Autorinnen und Autoren kennen; zentrale Inhalte erschließen; Struktur von Handlung, Ort und Zeit mithilfe von Kompositionsskizze oder Inhaltsangabe erfassen; Figurenkonstellation und Handlungsmotive der Figuren, den zentralen Konflikt herausarbeiten; beispielhaft den Zusammenhang zwischen Text, Entstehungszeit und Lebensumständen des Autors/der Autorin untersuchen; alternative Handlungs- und Lebensentwürfe vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen gestalten; über di dazu notwendigen Fachbegriffe verfügen.
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3.3.7        Sie erschließen (beschreiben und deuten) literarische Texte mit analytischen und produktiven Verfahren der Textanalyse und Textinterpretation ggf. unter Einbeziehung historischer und gesellschaftlicher Fragestellungen.
 
Textinhalt-Handlung, Handlungszusammenhang- wiedergeben; Figuren-, Raum-, Zeitdarstellung, spezifische Formen und Merkmale untersuchen und ihre Funktion bestimmen; an einem Beispiel Epochenmerkmale identifizieren und berücksichtigen- Wort-, Satz-, Gedankenfiguren, Bildsprache (Metapher); eine Ganzschrift rezensieren oder zu einer gegebenen Rezension einen Gegenentwurf verfassen; eigene Lektüreerfahrungen vermitteln.
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z.B. Kurzgeschichte
Kriminalliteratur
Novellistisches Erzählen
 
3.3.8        Sie verstehen epische Texte.
 
Erzähltexte und Ganzschriften: Kurzgeschichten, Roman: die Handlung- z.B. in einer Inhaltsangabe- erfassen; Besonderheiten der Textsorte erkennen; die handelnden Personen charakterisieren; Gestaltungsmittel in ihrer Funktion beschreiben- z.B. Erzähler, Erzählperspektive etc.; sich mit den Texten auseinandersetzen, indem das Gelesene auf Kontexte (z.B. eigenes Vorwissen) bezogen wird; über Methoden zur Untersuchung medial vermittelter Erzähltexte verfügen- Film, Literaturverfilmung)
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Vergleichende Gedichtanalyse (Thema: Der Lebensraum Stadt im 20. Jahrhundert)
3.3.9        Sie erschließen auf der Grundlage eingeführten fachlichen und methodischen Wissens lyrische Texte und stellen ihre Ergebnisse in Form eines zusammenhängenden und strukturierten, deutenden Textes dar.
 
z.B. durch den Vortrag auswendig gelernter Gedichte, durch gestaltendes Lesen eine Sensibilisierung für Auffälligkeiten im Text erreichen; Deutungshypothesen formulieren und am Text überprüfen; lyrische Texte auf ihren Entstehungskontext beziehen; themenverwandte Gedichte vergleichen; eine Autorin/einen Autor über eine Auswahl von Gedichten kennen lernen; eine persönliche Lyrikanthologie zusammenstellen und die Auswahl im Vorwort begründen
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Einführung in die Dramenlektüre (z.B. Max Frisch "Andorra")
3.3.10    Sie verstehen und erschließen dramatische Texte unter Berücksichtigung struktureller, sprachlicher und inhaltlicher Merkmale.
 
Z. B. an Beispielen unterschiedlicher dramatischer Texte Merkmale des Dramas erarbeiten; Figurenzeichnung und Konfliktbehandlung im Drama untersuchen; eine Rolle im Drama untersuchen; durch die produktive Ausarbeitung einer Rolle Handlungsmotive aufklären; Konfliktbewältigungen nachzeichnen oder alternativ entwickeln; Vorschläge zur Inszenierung einer Dramenszene, Teile eines Drehbuchs entwerfen und evtl. im eigenen Spiel erproben; Inszenierung eines Dramas nach einem Theaterbesuch mit der Vorlage vergleichen; Theaterkritiken auswerten und selbst verfassen.
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Produktionsorientierter Umgang mit Texten und Medien
Sie arbeiten gestaltend mit Texten.
Z.B. Bild-Text-Ton-Verbindungen u.Ä.; diese medial vermittelten Texte präsentieren; Perspektivenwechsel gestalten: innerer Monolog, Brief in der Rolle einer literarischen Figur; szenische Umsetzung, Paralleltext, weiterschreiben, in eine andere Textsorte umschreiben
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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3.4            Reflexion über Sprache
 
 
Sprachliche Formen und Strukturen in ihrer Funktion
 
 
 
 
 
3.4.1 Sie verfürgen sicher über die Formen der Verb-flexion, kennen deren Funktionen und nutzen sie für die Untersuchung von Texten und das Schreiben eigener Texte.
 
z.B. stilistische Varianten unterscheiden und ausprobieren, Fachvokabular bei der Sprachanalyse korrekt verwenden
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3.4.2 Sie festigen, differenzieren und erweitern ihre Kenntnisse im Bereich der Syntax und nutzen sie zur Analyse und zum Schreiben von Texten.
 
z.B. Wirkungen von Satzbau-Varianten, Gliedsatz-Varianten unterscheiden und ausprobieren
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Abgrenzung mündlichen und schriftlichen Stils
3.4.3 Sie unterscheiden sicher zwischen begrifflichem und bildlichem Sprachgebrauch
 
 
 
 
 
ausgewählte rhetorische Mittel kennen
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Komplexe Satzstrukturen
 
3.4.4 Sie beherrschen sprachliche Verfahren und können diese beschreiben.
 
z.B. Textwiedergabe, Paraphrase, Perspektivwechsel; Gedanken in argumentierenden Texten verknüpfen; gedankliche Struktur eines Textes ausarbeiten; Begriffshierarchien, Wortzusammensetzungen, Sondersprachen in anschaulichen Beispielen entfalten
9
 
Richtig Schreiben
 
 
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Ø         Laut-/Buchstabenebene
3.4.5 Sie beherrschen im Wesentlichen die lautbezogenen Regelungen
 
9
 
Ø         Wortebene
3.4.6 Sie schreiben im Bereich wortbezogener Regelungen weitgehend sicher.
 
vor allem: Fach- und Fremdwörter, Zusammen- und Getrenntschreibung
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Ø         Satzebene
3.4.7 Sie verfügen über weitere satzbezogene Regelungen.
 
vor allem: Besonderheiten der Groß- und Kleinschreibung, Regeln der Zeichensetzung bei Zitaten, Zeichensetzung im Satzgefüge
9
 
Ø         Lösungsstrategien
3.4.8 korrigieren und vermeiden Fehler mithilfe
 
  • des Regelteils eines Wörterbuchs
  • von Computerprogrammen
  • selbstständiger Fehleranalyse: Ableiten, Wortverwandtschaften suchen, grammatisches Wissen anwenden
9
 
 
 
 
Aufgabentypen (mündlich)
Kompetenzschwerpunkte:
 
Aufgabentypen Jahrgangsstufe 9
Sprechen
Typ 1: sachgerecht und folgerichtig, auch mediengestützt, präsentieren
z.B.
a)      Arbeitsergebnisse)
b)      Referate
c)      Eigene Standpunkte
 
gestaltend sprechen/szenisch spielen
Typ 2: gestaltend vortragen
z.B.
a)      dialogische Texte
b)      Gedichte
Gespräche führen
Typ 3: Sprechakte gestalten und reflektieren.
z.B.
a)      in der Diskussion
b)      in Bewerbungsgesprächen
 

 

 
Aufgabentypen (schriftlich)
Kompetenzerwartungen:
 
Aufgabentypen Jahrgangsstufe 9
Schreiben
Typ 2: Verfassen eines informativen Textes
 
Materialauswahl und -sichtung; Gestaltung des Textes, Reflexion über Mittel und Verfahren
Typ 3: Eine (ggf. auch textbasierte) Argumentation zu einem Sachverhalt erstellen
 
 
Lesen - Umgang mit Texten und Medien
Typ 4:
a)      einen Sachtext, medialen Text analysieren, einen literarischen Text analysieren und interpretieren.
b)      Durch Fragen bzw. Aufgaben geleitet:
aus kontinuierlichen und/oder diskontinuierlichen Texten Informationen ermitteln, Informationen vergleichen, Textaussagen deuten und abschließend reflektieren und bewerten.
 
 
Sprachliche Formen und Strukturen in ihrer Funktion
Typ 5: einen Text unter vorgegebenen Gesichtspunkten sprachlich analysieren und überarbeiten und die vorgenommenen Textänderungen begründen
 
 
 
produktionsorientiertes Schreiben
Typ 6: produktionsorientiert zu Texten schreiben (mit Reflexionsaufgabe)