Diese war nötig, um die internationalen Starterfelder auf dem Kurs in Deodoro auf olympische Dimensionen von 21 Booten im Kajak- und 16 Booten im Canadier-Einer zu reduzieren. Dabei wird, wie bei den Spielen in einem Jahr, nur ein Starter pro Nation für den Testwettkampf zugelassen. Die Ausnahme bilden die Kajak-Disziplinen. Hier erhalten aus Ermangelung teilnehmender Nationen zwei Teams bei den Herren und drei Teams bei den Damen einen zweiten Startplatz.
Die heutige Ausscheidungsrunde konnte Hannes Aigner im Kajak-Einer für sich entscheiden. Der Olympiadritte von London distanzierte mit einem fehlerfreien Lauf in 90,40 Sekunden den Briten Joseph Clarke und den Italiener Giovanni de Gennaro. Sebastian Schubert paddelte auf den achten Rang und fuhr damit einen weiteren Startplatz ein, Alexander Grimm (Augsburg) wurde Zehnter.
Zweier-Weltmeister Franz Anton war im Canadier-Einer als Dritter bester Deutscher. Schneller als der Sachse waren nur Sloweniens Benjamin Savsek und Michal Jane aus der Tschechischen Republik unterwegs. Sideris Tasiadis (Augsburg) und Nico Bettge (Leipzig) belegten die Ränge sieben und neun.
Morgen bestreiten in den Kajak-Damen und den Canadier-Zweier-Besatzungen die beiden verbliebenen olympischen Disziplinen ihre K.O.-Runde.
