Der EPP-Group gehören derzeit sieben Länder an:
Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Irland, Schweden
und Slovenien. Leider war der Vertreter Frankreichs verhindert.
Ihr Ziel ist es, innerhalb Europas standardisierte Richtlinien
zur Ausbildung im Kanusport zu entwickeln und so dazu
beizutragen, dass Kanusport innerhalb Europas an Bedeutung
gewinnt.
Wesentlicher Schwerpunkt in Duisburg war die Diskussion zu
grundsätzlichen Anforderungen, die an Ausbilder im Kanusport zu
richten sind. Innerhalb der EPP-Group besteht Einigkeit darin,
dass Ausbilder vier unterschiedliche Stufen durchlaufen können.
Je nach erworbener Qualifikation können dann die entsprechenden
Paddel-Pass-Stufen abgenommen werden. Auffällig war, dass in
den meisten Mitgliedsverbänden der EPP-Group die qualifizierte
Ausbildung der Paddler und der Ausbilder selbst einen deutlich
höheren Stellenwert einnimmt als im Deutschen Kanu-Verband.
Insbesondere in England, Frankreich, Irland oder Dänemark ist
es eine Selbstverständlichkeit, durch zentrale Ausbildungen
eine landesweite Qualitätssicherung zu erreichen. Der Erwerb
kanutischer Fähigkeiten mit Hilfe von kostenpflichtigen
Schulungen, Kursen und Prüfungen stößt dort auf große Akzeptanz
und wird vielfach als Selbstverständlichkeit angesehen.
Genehmigt wurden auch weitere EPP-Stufen in den Ländern – z.B.
für Kanurennsport / Sprint in Dänemark.
Zum Vorsitzenden der EPP-Group wurde der Däne Christian
Jacobsen für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt.
Informationen über die EPP-Group und die Idee des EPP sind auf
der Homepage der EPP-Group zu finden: www.europaddlepass.com
Weitere Informationen zum Erwerb des EPP innerhalb des DKV
sind zu finden unter in den Downloads unter Freizeitsport / EPP

Stehend von links:
Dr. Darl-Albrecht Kumm (Deutschland)
Christian Jacobsen (Dänemark/ Vorsitzender)
Conor Ryan (Irland)
Benny Cullen (Irland)
Sitzend von links:
Anders Danielsson (Schweden)
Mike Devlin (England)
Anton Simonic (Slovenien)
