13.03.2009 | Kanu-Freizeit

EPP-Group traf sich in Duisburg

Auf Einladung des Deutschen Kanu-Verbandes trafen sich die Mitglieder der EPP-Group am 10. und 11. März in Duisburg. Vertreter aus 6 Ländern diskutierten über weitere Entwicklungen des EPP.

 Der EPP-Group gehören derzeit sieben Länder an: Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Irland, Schweden und Slovenien. Leider war der Vertreter Frankreichs verhindert. Ihr Ziel ist es, innerhalb Europas standardisierte Richtlinien zur Ausbildung im Kanusport zu entwickeln und so dazu beizutragen, dass Kanusport innerhalb Europas an Bedeutung gewinnt.

Wesentlicher Schwerpunkt in Duisburg war die Diskussion zu grundsätzlichen Anforderungen, die an Ausbilder im Kanusport zu richten sind. Innerhalb der EPP-Group besteht Einigkeit darin, dass Ausbilder vier unterschiedliche Stufen durchlaufen können. Je nach erworbener Qualifikation können dann die entsprechenden Paddel-Pass-Stufen abgenommen werden. Auffällig war, dass in den meisten Mitgliedsverbänden der EPP-Group die qualifizierte Ausbildung der Paddler und der Ausbilder selbst einen deutlich höheren Stellenwert einnimmt als im Deutschen Kanu-Verband. Insbesondere in England, Frankreich, Irland oder Dänemark ist es eine Selbstverständlichkeit, durch zentrale Ausbildungen eine landesweite Qualitätssicherung zu erreichen. Der Erwerb kanutischer Fähigkeiten mit Hilfe von kostenpflichtigen Schulungen, Kursen und Prüfungen stößt dort auf große Akzeptanz und wird vielfach als Selbstverständlichkeit angesehen.

Genehmigt wurden auch weitere EPP-Stufen in den Ländern – z.B. für Kanurennsport / Sprint in Dänemark.

Zum Vorsitzenden der EPP-Group wurde der Däne Christian Jacobsen für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt.

Informationen über die EPP-Group und die Idee des EPP sind auf der Homepage der EPP-Group zu finden: www.europaddlepass.com

Weitere Informationen zum Erwerb des EPP innerhalb des DKV sind zu finden unter in den Downloads unter Freizeitsport / EPP


Stehend von links:
Dr. Darl-Albrecht Kumm (Deutschland)
Christian Jacobsen (Dänemark/ Vorsitzender)
Conor Ryan (Irland)
Benny Cullen (Irland)

Sitzend von links:
Anders Danielsson (Schweden)
Mike Devlin (England)
Anton Simonic (Slovenien)

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