16.09.2015 | Kanu-Slalom

Spannende Wettkämpfe beim 61. Münchner Kanu-Slalom erwartet

Am 3. und 4. Oktober findet auf der Floßlände in Thalkirchen der 61. Münchner Kanu-Slalom statt. Im reißenden Wasser des Isar-Abzweigs zeigen Leistungssportler und Amateure spektakulär ihr Können.
Die Endläufe der Bayerischen Meisterschaften finden am Samstag ab 11.00 Uhr und am Sonntag ab 9.30 Uhr statt, die Amateur-Wettbewerbe am Samstag ab 14.30 Uhr. An der mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichenden Strecke in Thalkirchen haben Zuschauer bei freiem Eintritt beste Sicht auf die akrobatischen Leistungen der Sportler in ihren schmalen Booten.

Beim Flößermandl kurz oberhalb des traditionsreichen Gasthofs Hinterbrühl befindet sich der Start. Die Athleten stürzen sich die Bootsrutsche hinunter in das so genannte Sauloch, wo die ersten Slalomtore hängen. Diese Tore gilt es in festgelegter Richtung auf dem schnell fließenden Wasser in kürzester Zeit fehlerfrei zu befahren. Als Fehler gilt schon ein leichtes Berühren der Torstangen. Je nach Zahl des Fehler werden Strafsekunden zur Endzeit hinzu addiert.

Um Wildwasser-Bedingungen zu schaffen, wird die Floßlände durch Einbauten für die Zeit des Wettbewerbs in echtes Wildwasser verwandelt. Die Strecke ist anspruchsvoll, es wird nicht selten auch zur Kenterung kommen. Wer von den Athleten sich nicht selbst wie ein Eskimo hochrollen kann, wird durch die an allen neuralgischen Punkten der Strecke verteilten Wasserretter herausgefischt.

Ab 11.00 Uhr am Samstag und ab 9.30 Uhr am Sonntag treten Schüler, Junioren und Erwachsene zu den Endläufen der Bayerischen Meisterschaften im Kanu-Slalom an. Am Samstag ab 14.30 Uhr sind dann die ambitionierten Amateure und Spaßfahrer an der Reihe: Im „Touristenrennen“ darf jeder, der es sich zutraut, die Slalom-Strecke im Einzel- oder Doppelkajak abfahren. Auch hier entscheidet neben der reinen Fahrzeit die Zahl der Strafsekunden über Sieg oder Niederlage.

Das Programm des Samstags wird ab 16.00 Uhr mit dem Boatercross-Wettbewerb abgeschlossen: Dabei starten jeweils vier Boote gleichzeitig und jeder versucht, die anderen hinter sich zu lassen. Es geht bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr um Stangen, sondern nur noch um die schnellste Linie. Ein gewisses "Gerangel" ist dabei nicht immer auszuschließen – zur (Schaden-)Freude der Zuschauer, wenn dann und wann ein Fahrer schwimmen geht.

Alle Teilnehmer hoffen an diesem letzten Wiesn-Wochenende auf das sprichwörtliche Wiesn-Wetter und auf viele Zuschauer an der landschaftlich herrlich gelegenen Strecke (fast) mitten in der Stadt (Conwentzstr. 2). Öffentlich ist die Strecke gut zu erreichen ab U-Bahn-Haltestelle Thalkirchen mit dem Bus 135 (Haltestelle Hinterbrühl).

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.kanu-muenchen.de
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