21.05.2010 | Kanu-Freizeit

Auf dem Weg zur BUGA

Vom Freitag, dem 07.05., bis zum Sonntag begaben sich 61 Kanuten aus 20 Vereinen auf den BUGA-Weg, das blaue Band der Havel von Brandenburg bis Havelberg und erwiesen sich als würdige Botschafter für die BUGA 2015 im Havelland.
Beifall für den Rathenower Bürgermeister

Eröffnet wurde die Fahrt am Freitag mit einer Dombesichtigung in Brandenburg, die großen Anklang fand. Am Sonnabend hatten die Sportler Wetter und Strömung auf ihrer Seite, so dass der Zeitplan exakt eingehalten werden konnte.

Nach der verdienten Mittagspause auf der Kanustation Kützkow, wo sich alle bei einem schmackhaften Mittagessen stärken konnten, ging es zügig nach Premnitz. Hier begrüßte der Bürgermeister Roy Wallenta die Kanuten persönlich und überraschte sie mit einer nicht ganz jugendfreien Stärkung für den Rest der Etappe, die mit viel Beifall angenommen wurde. Die Zeit reichte auch für ein kurzes Gespräch zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur zur Belebung des Wasserwanderweges Havel.

Nach einer knappen Erholungspause am Etappenziel bei den Rathenower Kanuten, die wieder hervorragende Gastgeber waren, trafen sich interessierte Sportfreunde zur einer Stadtführung mit Herrn Bleiß, die sie sicher in bleibender Erinnerung behalten.

Die zweite Etappe am Sonntag begann recht turbulent. Zu den Paddlern gesellten sich zwei Drachenboote der Brandenburger Bank und der Volksbank Rathenow, sowie ein Vierer der Rathenower Ruderer. An der Schleuse, die extra für diese Veranstaltung geöffnet wurde, wartete bereits der Rathenower Bürgermeister Roland Seeger, der gleich noch den Biber Havi mitgebracht hatte. Beide wurden mit großem Beifall begrüßt. Der Leiter der Fahrt konnte bei dieser Gelegenheit den neuen Schwimmsteg an der Hafentreppe testen.

Herr Seeger zeigte sich überrascht von der Anzahl der Teilnehmer. Mit seinen Grußworten betonte er die Bedeutung der Havel für den Tourismus der Region und besonders für die BUGA. Auch er kam nicht mit leeren Händen. Die Naschereien wurden als Stärkung dankbar angenommen. Einigen Vereinen, die sich um die Entwicklung der Fahrt besonders verdient gemacht haben, konnte mit einem Bildband der Stadt gedankt werden.

Die Drachenboote begleiteten die Kanuten bis zur Havel, wo sie zur Hauptschleuse abbogen. Ausgesprochen bedauert wurde das Befahrungsverbot für die Gülper Havel, über das besonders die beteiligten Ruderer sehr erstaunt waren. Der eintönige Abschnitt Molkenberg – Gartz mit dem „Höhepunkt“ Schleusenkanal war keine Werbung für die Havel und wurde nur mit der Aussicht auf ein schmackhaftes Mittagessen in Strodehne ertragen. Dort begrüßte der amtierende Amtsdirektor Jens Aasmann und der Ortsbürgermeister Ralf Schwuchow die Kanuten. Auch hier gab es ein Gespräch zur Verbesserung der Infrastruktur. Mit Stolz verwies Ralf Schwuchow auf die bereits vollbrachten Leistungen, die von den Wassersportlern dankbar angenommen werden.

In Havelberg erschien die Amtsleiterin Petra Jonschkowski zur Begrüßung der in großen Abständen eintreffenden Fahrer. Es entstanden schon Gedanken zur Einbindung der Kanuten in die Organisation der BUGA 2015.

Am Ziel wurden die Organisatoren der Fahrt mit viel Lob bedacht und mit der Versicherung, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

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