Fast alle WM-Teilnehmer waren bei der nationalen
Meisterschaft mit von der Partie und staunten nicht schlecht,
da sich die "Daheimgebliebenen" Top-Fahrer einiges vorgenommen
hatten. In der Damenkonkurrenz im Kajak konnte Melanie Pfeifer
(Kanu Schwaben Augsburg) eine für Sie eigentlich sehr
erfolgreiche Saison mit Gewinn der Meisterschaft krönen. Bei
der nationalen Entscheidung um die Teilnahme zur
Weltmeisterschaft blieb der 25-jährigen Augsburgerin das nötige
Quäntchen versagt. In Hohenlimburg jedoch konterte sie und
zeigte, dass mit ihr in den nächsten Jahren immer zu rechnen
ist. Auf Rang 2 und 3 kamen die beiden Hildener Youngster Mira
Louen und Stefanie Horn. Die frischgebackene
Weltmeisterin Jasmin Schornberg musste sich am Sonnstag mit
achten Platz zufrieden geben. Zum ersten Mal fanden auch bei
einer Deutschen Meisterschaft Demonstrationsläufe im C1 Damen
statt.
Bei den Kajak-Herren war der Wiesbadener Tim Maxeiner das Non-Plus-Ultra der Konkurrenz. Mit 0,69 sek kam der 24-jährige Student vor seinem Nationalmannschaftskollegen Sebastian Schubert (Hamm) und Hannes Aigner (AKV Augsburg) ins Ziel. In Abwesendheit von Olympiasieger Alexander Grimm, der seine Saison bereits beendet hat, bot gerade das Kajak-Herren-Finale eine besondere Spannung.
In der Canadier-Konkurrenz sorgte Nico Bettge (Magdeburg) für eine kleine Überraschung, da er die beiden WM-Teilnehmer Jan Benzien (Leipzig) und Sideris Tasiadis (AKV Augsburg) mit über zwei Sekunden recht deutlich hinter sich ließ.
Die Zweier-CanadierTeams der Weltmeisterschaft von La Seu d´Urgell waren bei der Deutschen Meisterschaft in Hohenlimburg die beständigsten Fahrer. So kamen alle drei nominierten Team aufs Treppchen. Allen voran das erfahrene Duo Marcus Becker / Stefan Henze (Halle). In einem Abstand von 1,45 Sekunden folgten die Schkopauer Robert Behling und Thomas Becker vor den drittplatzierten David Schröder und Frank Henze aus Leipzig.
Die Ergebnisliste zur Deutschen Meisterschaft und die Rangliste finden Sie auf der Homepage des KC Hohenlimburg.
Bild: M. Flechtner
