Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) geht in Katalonien mit 13 Booten an den Start. Darunter befinden sich auch jene Athleten, die den Verband bei den Olympischen Spielen in Peking vertreten werden und nun ihren letzten Test unter Wettkampfbedingungen bestreiten. Verzichten muss Bundestrainer Jürgen Köhler dabei jedoch auf seinen Einer-Canadier-Fahrer Jan Benzien. Der Leipziger plagt sich mit einem Infekt und bekam 30 Tage vor den olympischen Wettkämpfen Schonung verordnet, reiste gar nicht erst in Spanien an.
„Unsere Olympiastarter werden den Wettkampf aus dem Training heraus bestreiten, es wird ein Test auf einer Olympiastrecke sein, der uns zeigen soll, wo wir stehen. Immerhin wird der größte Teil der internationalen Konkurrenz auch am Start sein“, sagte Bundestrainer Jürgen Köhler. „Die Athleten unseres Weltcupteams werden sicher noch motivierter an den Start gehen und zeigen wollen, was in ihnen steckt.“
Ein Novum hat der Wettkampf im Parc Olympic del Segre noch zu bieten: Erstmals stehen bei einer Vor-WM auch Wettbewerbe im Einer-Canadier bei den Frauen im Programm. Diese Kategorie steht ab dem kommenden Jahr im Zeitplan internationaler Meisterschaften. Deutsche Athletinnen sind dabei aber diesmal noch nicht am Start.
Herren K1: Alexander Grimm (Kanu Schwaben Augsburg), Erik Pfannmöller (BSV Halle/S.), Sebastian Schubert (KR Hamm), Fabian Dörfler (Kanu Schwaben Augsburg)
Herren C1: Lukas Hoffmann (WSC Dormagen), Nico Bettge (KC Falke Magdeburg)
Herren C2: Felix Michel/Sebastian Piersig (SG Einheit Spremberg), Marcus Becker/Stefan Henze (BSV Halle/S.), David Schröder/Frank Henze (Leipziger KC), Kay Simon/Robby Simon (BSV Halle/S.)
Damen K1: Jennifer Bongardt (WSF Köln), Jasmin Schornberg (KR Hamm), Claudia Bär (Kanu Schwaben Augsburg)
