Mit Dr. Gerd Harms und Torsten Gutsche eröffneten beide Vorsitzende gegen 14.00 Uhr am 05. September das Spektakel im Sportpark Luftschiffhafen, das sich hunderte von aktiven Teilnehmern und Zuschauern - unter ihnen Kanu-Olympiasieger und -Weltmeister, aber auch Paddelanfänger und Unerfahrene - trotz eines stürmischen und kräftigen Regenschauers etwa zwei Stunden nach Beginn nicht entgehen lassen wollten.
Neben Bootsbesatzungen mit Sponsoren, aus Firmen,
Verwaltungen, Potsdamer Sportvereinen und mit dem Personal von
Botschaften demonstrierten auch die jüngsten Sportler des KC
Potsdam ihr Können bei den Rennen über ca. 250 m auf dem
Templiner See.
Bei jedem Rennen der verschiedenen Bootskategorien wurde zwar
mit vollem Einsatz um den Sieg gekämpft, der Spaß am
gemeinsamen Sporttreiben kam jedoch auch nicht zu kurz. Somit
wurden sicherlich wieder neue Freunde für den Kanusport
gewonnen.
An dieser Stelle sollen nur die Ergebnisse von zwei Rennen aus der Vielzahl von Wettkämpfen benannt werden: Das so genannte „Promi-Rennen“ im Achter-Canadier konnte die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt für sich entscheiden. Hier gab Oberbürgermeister Jann Jakobs als Schlagmann den Takt vor und WM-Teilnehmer Stefan Kiraj sorgte als Steuermann für den richtigen Kurs.
Im Sponsorenrennen ließ sich die Besatzung des städtischen
Unternehmens ProPotsdam, der auch LKV-Präsident Michael
Schröder angehörte, den Start-Ziel-Sieg nicht streitig
machen. Kein Wunder, denn hier sorgte die ehemalige
Olympiasiegerin und Weltmeisterin Manuela Mucke, inzwischen
verheiratete Manuela Lorenz, als Schlagfrau für die richtige
Paddelfrequenz und den erforderlichen Vortrieb.
Auch das live übertragene Gespräch zwischen Torsten Gutsche
und Trainer Ralph Welke mit den zu Testwettkämpfen in Rio
de Janeiro weilenden Spitzensportlern des KC Potsdam fand das
ungeteilte Interesse der Veranstaltungsteilnehmer. Neben den
Informationen über den Ausgang der Testrennen erfuhren sie
somit gleichzeitig etwas über den Zustand und die Bedingungen
auf der olympischen Regattastrecke 2016.
Wer im Trubel des Geschehens die Gelegenheit gut nutzte, konnte sich nach Entrichten eines kleines Obolus gemeinsam mit der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreichen Potsdamer Kajakfahrerin Fanny Fischer auf einem Foto verewigen lassen. Von einer Schar adrett gekleideter „Ehrenjungfrauen“ begleitet, wollte sie sich in entsprechender Form aus dem „Junggesellinnenstand“ verabschieden. In Kürze ist es so weit, dass sich Fanny Fischer und Ronald Rauhe das Jawort im Standesamt geben werden. Ihre Vorfreude auf dieses Ereignis war nicht zu übersehen.
Von Günter Welke
