09.09.2015 | Kanu-Freizeit

Publikumswirksame Potsdamer Wasserspiele

Die vom KC Potsdam und seinem Förderverein veranstalteten 19. Potsdamer Wasserspiele lockten traditionsgemäß ein zahlreiches Publikum an.

Mit Dr. Gerd Harms und Torsten Gutsche eröffneten beide Vorsitzende gegen 14.00 Uhr am 05. September das Spektakel im Sportpark Luftschiffhafen, das sich hunderte von aktiven Teilnehmern und Zuschauern - unter ihnen Kanu-Olympiasieger und -Weltmeister, aber auch Paddelanfänger und Unerfahrene - trotz eines  stürmischen und kräftigen Regenschauers etwa zwei Stunden nach Beginn nicht entgehen lassen wollten.

Neben Bootsbesatzungen mit Sponsoren, aus Firmen, Verwaltungen, Potsdamer Sportvereinen und mit dem Personal von Botschaften demonstrierten auch die jüngsten Sportler des KC Potsdam ihr Können bei den Rennen über ca. 250 m auf dem Templiner See.
Bei jedem Rennen der verschiedenen Bootskategorien wurde zwar mit vollem Einsatz um den Sieg gekämpft, der Spaß am gemeinsamen Sporttreiben kam jedoch auch nicht zu kurz. Somit wurden sicherlich wieder neue Freunde für den Kanusport gewonnen.

An dieser Stelle sollen  nur die Ergebnisse  von zwei Rennen aus der Vielzahl von Wettkämpfen benannt werden: Das so genannte „Promi-Rennen“ im Achter-Canadier konnte die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt für sich entscheiden. Hier gab Oberbürgermeister Jann Jakobs als Schlagmann den Takt vor und WM-Teilnehmer Stefan Kiraj sorgte als Steuermann für den richtigen Kurs.

Im Sponsorenrennen ließ sich die Besatzung des städtischen Unternehmens ProPotsdam, der auch LKV-Präsident Michael Schröder angehörte,  den Start-Ziel-Sieg nicht streitig machen. Kein Wunder, denn hier sorgte die ehemalige Olympiasiegerin und Weltmeisterin Manuela Mucke, inzwischen verheiratete Manuela Lorenz, als Schlagfrau für die richtige Paddelfrequenz und den erforderlichen Vortrieb.
Auch das live übertragene Gespräch zwischen Torsten Gutsche und Trainer Ralph Welke mit den zu  Testwettkämpfen in Rio de Janeiro weilenden Spitzensportlern des KC Potsdam fand das ungeteilte Interesse der Veranstaltungsteilnehmer. Neben den Informationen über den Ausgang der Testrennen erfuhren sie somit gleichzeitig etwas über den Zustand und die Bedingungen auf der olympischen Regattastrecke 2016.

Wer im Trubel des Geschehens die Gelegenheit gut nutzte, konnte sich nach Entrichten eines kleines Obolus gemeinsam mit der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreichen Potsdamer Kajakfahrerin Fanny Fischer auf einem Foto verewigen lassen. Von einer Schar adrett gekleideter  „Ehrenjungfrauen“ begleitet, wollte sie sich in entsprechender Form aus dem „Junggesellinnenstand“ verabschieden. In Kürze ist es so weit, dass sich Fanny Fischer und Ronald Rauhe das Jawort im Standesamt geben werden. Ihre Vorfreude auf dieses Ereignis war nicht zu übersehen.

Von Günter Welke

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