Dabei berichtete die 23-Jährige von der Anspannung während
des Wettkampfs: „Nach dem ersten Lauf war ich nur sechste, da
war ich natürlich bei den Läufen der anderen sehr aufgeregt.“
Als Favoritin habe sie sich aber vor dem Rennen nicht gesehen:
„Die anderen waren alle Favoriten für mich“. Umso mehr habe sie
sich dann über den Titel gefreut und sei seit Sonntag auch noch
nicht wieder zur Ruhe gekommen.
Bürgermeister Sommer überreichte der Kanutin mit einem
Blumenstrauß auch die besten Wünsche vieler Lippstädterinnen
und Lippstädter: „Es haben mich viele Bürger angesprochen und
waren richtig stolz, auch wenn manche sie vorher gar nicht
kannten.“
An Erholung ist für Jasmin aber noch nicht zu denken. Nach dem
Trubel der vergangenen Tage stehen am Wochenende bereits die
Deutschen Meisterschaften in Hohenlimburg auf dem Programm.
Erst danach geht es in den verdienten Urlaub, in dem sie dann
das Boot für ein paar Tage gegen ein Surfbrett tauscht.
Hintergrund:
Jasmin Schornberg gewann am vergangenen Sonntag die Konkurrenz
im 1er -Kajak der Damen bei den Kanu-Weltmeisterschaften im
spanischen „La Seu d’Urgell“. Außerdem gewann sie die
Bronze-Medaille mit der Mannschaft. 2004 wurde sie bereits
Junioren-Doppelweltmeisterin und 2007
Mannschaftsweltmeisterin.
Pressemeldung der Stadt Lippstadt
