02.08.2010 | Kanu-Slalom

368 Teilnehmer und internationale Klasse in Markkleeberg

An den am kommenden Mittwoch beginnenden Junioren- und U23-Europameisterschaften im Kanu-Slalom in Markkleeberg werden insgesamt 368 Sportlerinnen und Sportler aus 25 Nationen teilnehmen.

Dies steht nach der Übermittlung aller Meldedaten an das lokale Organisationskomitee fest. Neben dem Team der Gastgeber, die mit dem stärksten Aufgebot aller Zeiten in die Nachwuchs-EM starten werden, stehen einige prominente internationale Namen der Slalom-Szene in den Startlisten, darunter auch zahlreiche Athleten, die bereits bei Weltcuprennen und Meisterschaften der Eliteklasse auf sich aufmerksam gemacht haben.

Die wohl insgesamt stärkste Gäste-Equipe kommt aus Frankreich. Angeführt vom Kajak-Weltmeister von 2007 Sebastien Combot, gehen mit Team-Vizeweltmeister Denis Gargaud Chanut (Canadier-Einer), Gauthier Klauss/Matthieu Peche (Canadier-Zweier/U23-Europameister 2007 und 2008), Pierre Picco/Hugo Biso (Canadier-Zweier, Team-U23-Europameister 2009), Junioren-Vizeweltmeisterin Nouria Newman (Kajak-Einer) und Vivien Colober (Kajak-Einer, Team-Juniorenweltmeister 2008) weitere international erfahrene Athleten an den Start.

Im Team der Tschechischen Republik steht mit Kajak-Ass Vavrinec Hradilek der Team-Weltmeister des vergangenen Jahres.

Österreich bringt die Weltcup-Zweite der Saison 2009 Corinna Kuhnle mit nach Markkleeberg.

Für Griechenland startet mit Christos Tsakmakis der Siebte der Olympischen Spiele von Peking im Canadier-Einer und U23-Europameister 2008.

Für die slowenische Mannschaft wurden mit Luka Bozic/Saso Taljat im Canadier-Zweier die WM-Dritten von La Seu d’Urgell im vergangenen Jahr nominiert, mit Benjamin Savsek ist auch der Weltcup-Zweite des Vorjahres im Canadier-Einer mit von der Partie, ebenso wie WM-Finalistin Ursa Kragelj (Kajak-Einer).

Die Slowakei kommt mit U23-Titelverteidiger und Team-Weltmeister Matej Benus (Canadier-Einer).

Auch Polen hat mit Mateusz Polaczyk (Kajak-Einer) einen WM-Finalisten 2009 und damit ein heißes Eisen im EM-Rennen.

Von: Jochen A. Meyer
Bild: Ifland

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