Bereits am Freitag kamen die ersten Paddler beim
gastgebenden Verein in Wertheim an, wo sie auf dem Gelände des
KCW ihre Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile aufstellten.
Kurzfristig wurde der Grill aktiviert um die Mägen der
hungrigen Paddler zu befrieden. Dass auch niemand Durst leiden
musste versteht sich von selbst. Das Festbier vom Fass kam so
gut an, dass für den nächsten Tag erst einmal Nachschub besorgt
werden musste.
Am Samstagmorgen erfolgte dann die Begrüßung durch unseren
Verbandswanderwart Klaus Dähmlow, den Präsidenten des BKV Hajo
Popken und den 1. Vorsitzende des KCW Friedrich Andres. Im
Anschluss erfolgte die Verteilung der Paddler und ihrer Boote
auf die Fahrzeuge, die später den Rücktransport von Freudenberg
aus übernahmen. Während der größte Teil der Kanuten den Main
auf der Strecke vom KCW nach Freudenberg befuhr nahm sich eine
kleine Gruppe die Tauber von Gamburg aus vor. Da die Gruppe
wegen der Anzahl der Boote nicht die Kahnschleusen an den
Staustufen in Faulbach und Freudenberg benutzen konnte erfolgte
die Schleusung in der Schleuse der Großschifffahrt. An dieser
Stelle nochmal ein dickes Lob an die Teilnehmer der Fahrt, die
sich sehr diszipliniert beieinander hielten und so eine zügige
Schleusung ermöglichten. Bei der Rückkehr von der 26 km langen
Fahrt trafen die Paddler auf die Mitglieder des KCW, die
anlässlich des zeitgleich stattfindenden Herbstfestes bereits
das Vereinsgelände bevölkerten. Das gut bestückte Kuchenbuffet
ließ keine Wünsche offen, und so saßen bald alle beisammen um
von den Bootstouren der vergangenen Saison zu plaudern und alte
Bekanntschaften aufzufrischen. Nach dem Abendessen zeigte
Konrad Weimer einige Filme von Fahrten des BKV aus den
vergangenen Jahren und nachdem man nun schonmal im Warmen saß,
blieb das Lagerfeuern den Kindern vorbehalten, während die
nicht mehr ganz so jungen Paddler den Clubraum des KCW
vorzogen.
Nach teils kurzer Nacht fuhr man nächsten Morgen nach
Marktheidenfeld, wo man an der Steganlage der Marktheidenfelder
Ruderer die Boote zu Wasser ließ. Auch an diesem Tag konnten
die Schifffahrtsschleusen genutzt werden, so dass die Gruppe
die 22 km lange Strecke zügig bewältigte und gegen 16 Uhr
wieder am KCW ankam. Das Bodenpersonal hatte auch heute wieder
gute Arbeit geleistet und so konnten sich alle vor der
Heimfahrt noch einmal bei Kaffe und Kuchen oder Gegrilltem
stärken.
Von: Friedrich Andres
