„Nur bei den Weltmeisterschaften 2003 waren mehr Nationen am Eiskanal vertreten“, freuen sich die Organisationsleiter Horst Woppowa und Karl Heinz Englet vom ausrichtenden Verein Kanu Schwaben Augsburg. Nach den Rennen in London (GBR), Ljubljana-Tacen (SLO), Prag (CZE) und La Seu d´Urgell (ESP) geht es in Augsburg um den Gesamtsieg. Die Vergabe doppelter Punkte erhöht die Spannung in den einzelnen Disziplinen.
Internationaler Härtetest vor der WM
„Das Weltcup-Finale ist zudem der letzte internationale
Härtetest vor den Weltmeisterschaften Mitte September in den
USA“, unterstreichen die DKV-Bundestrainer Thomas Apel und
Sören Kaufmann die Bedeutung des Wettkampfs. „Das Team
Deutschland wird das Weltcup-Finale sehr ernst nehmen.“ Bei der
Pressekonferenz über den Dächern von Augsburg – im 34. Stock
des Dorint-Hotels - zeigten sich auch die anwesenden
Nationalmannschaftsteilnehmer hoch motiviert. Auch für die
internationalen Sportler gilt das – die ersten sind bereits in
Augsburg eingetroffen und trainieren.
Erfreut von der hohen Teilnehmerzahl auch aus sogenannten
„kleineren“ Kanu-Nationen wie Malaysia oder Senegal zeigt sich
Thomas Schmidt, Mitglied der ICF Kanuslalom-Delegation: „Das
ist ein Ergebnis der konsequenten Aufbauarbeit durch den
Weltverband in Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden. Es
ist uns (der ICF) erneut gelungen wieder vier Teilnehmer aus
dem „Talent Identification Programm“ an den Start zu
bringen.“
Spektakuläre Rennen – spektakuläre
Bilder
Das örtliche – ausnahmslos ehrenamtlich tätige -
Organisationsteam von Kanu Schwaben Augsburg sieht sich trotz
des großen Starterfeldes bestens gerüstet. „Wir haben in den
vergangenen Monaten intensiv an der Vorbereitung gearbeitet und
sind seit Wochen fast pausenlos vor Ort, um die vielen
inhaltlichen und organisatorischen Details zu klären“, erklärt
Horst Woppowa. Derzeit werden rund um den traditionsreichen
Eiskanal – 1972 Austragungsort der Kanuslalom-Wettbewerbe der
Olympischen Spiele von München - die Team- und Catering-Zelte
aufgebaut, die TV-Technik installiert, die Werbeflächen
gestaltet sowie die Startbrücken und Zeitnehmertürme an den
verschiedenen Positionen verankert.
Es wird spektakuläre Bilder aus Augsburg geben – auch dank
einer „flying camera“, einer Seilkamera über den Eiskanal.
Live-Übertragungen in mehrere Länder per TV und auch im
Internet („Livestream“) sind vereinbart. Die Zuschauer vor Ort
erleben dies über eine große Videowand mit. Neben den
Einzel-Finalläufen gibt es auch Team-Rennen. Ein umfangreiches
Rahmenprogramm mit einer Mischung aus Mitmach-, Informations-
und Unterhaltungsangeboten rund um den Eiskanal sorgen neben
den spektakulären und spannenden Rennen der weltbesten Sportler
für Kurzweil. Dazu gehört auch das „Boater Cross“-Rennen, das
erstmals im Rahmen des Augsburger Weltcups stattfindet. „Head
to head“ oder „Mann gegen Mann“ heißt es, wenn vier Fahrer
gleichzeitig auf die Strecke gehen und in mehreren
Ausscheidungsrennen um den Gesamtsieg kämpfen.
Alle Informationen zum Weltcup-Finale auf: http://augsburg.worldcup.events.slalom.canoeicf.com
Bild: Jochen A. Meyer
