23.07.2013 | Kanu-Rennsport

Tag der offenen Tür in Kienbaum

Sommerfest UND Tag der offenen Tür der Kanu-Rennsport Nationalmannschaft an einem Tag war ein ambitioniertes aber auch vielversprechendes Programm für die Medien, die Presse und die Sportler.

An der riesigen Resonanz der Presse war zu erkennen, dass die Kanu-WM in Duisburg Ende August ihre Schatten bereits voraus wirft. Die Journalisten kamen in Scharen, um die Kanuten, die beim "Kampf um Gold" antreten werden zu interviewen.

"Diese Begeisterung erfreut uns natürlich", meinte DKV-Präsident Thomas Konietzko. Aber wenn wir Kanuten schon die einzige Heim-WM in diesem Jahr in Deutschland haben, ist das positive Feedback durch die Medien natürlich verständlich. Wir freuen uns, in Duisburg ein großes Kanufest zu feiern und mit dem umfangreichen Rahmenprogramm werden wir alle Fans und ganz Duisburg begeistern."

Aus sportlicher Sicht stellt der Trainingslehrgang in Kienbaum den Auftakt für die gemeinsame WM-Vorbereitung dar. Das Team ist nunmehr seit einer Woche hier zusammen", berichtete Sportdirektor Dr. Jens Kahl. "Die Stimmung ist prima, obwohl wir noch interne Ausscheidungen vor uns haben. Einige Disziplinen sind noch offen. Das heißt, dass die beterffenden Athleten hier noch einige Kilometer paddeln müssen, um sich in Form zu bringen."

Denn für die WM in Duisburg wird Chefbundestrainer Reiner Kießler seinen Blick nicht nur auf die olympischen Klassen werfen: "Im nacholympischen Jahr ist bei uns alles anders. Wir versuchen, junge Athleten ins Team zu integrieren und das ist uns auch dieses Mal gelungen. In Duisburg sagen wir: Jede Disziplin ist eine WM-Disziplin. Wir wollen in allen 28 Disziplinen, in denen wir antreten auch das Maximum herausholen. Die zwölf olympischen Disziplinen stehen gar nicht so sehr im Vordergrund wie sonst. Sehr interessant wird es sein, wie sich die jungen Sportler vor heimischen Publikum schlagen werden."

Auch Athletensprecher Max Hoff (Essen) freut sich bereits sehr auf seine zweite WM in Duisburg. "Im Jahr 2007 war ich noch ganz neu im Team und mit Platz 10 der schlechteste. Das soll sich auf jeden Fall ändern", meinte Deutschlands bester Einer-Kajak-Fahrer mit einem Augenzwinkern. "Ich bin aber gespannt, wie sich die jüngeren Athleten machen werden. Sie schauen sich schon Vieles bei uns Älteren ab, sind aber noch unbeschwert und machen sich keine Gedanken, was es bedeutet zu einer WM nach Duisburg zu fahren."

Die Kanu-WM in Duisburg findet vom 27. August bis 1. Septmeber statt. Eintrittskarten sind unter www.kanuduisburg2013.de erhätlich.

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