Die Bewerbung für die Olympischen Spiele in der Hansestadt
mit dem Konzept der „kurzen Wege“ und der nachhaltigen Nutzung
der Sportstätten hat großen Anklang im Deutschen
Kanu-Verband gefunden.
"Wir haben als Verband auch deshalb Hamburg unterstützt, weil
wir vom kompakten Konzept überzeugt waren“, sagte DKV-Präsident
Thomas Konietzko im Rahmen des Kanusprint Cityworldcups in
Hamburg. „Wir erwarten nun von den Hamburgern dieses
versprochene Konzept umzusetzen, was auch den Bau einer
neuen Wildwasserstrecke im Norden Deutschlands einschließen
muss.“
Dieses Konzept bedeutet einen weiteren Aufschwung für die
olympische Sportart Kanu-Slalom im Norden Deutschlands. Aber
auch Wildwasserfahrer, Kanu-Freestyler und
Freizeitsportler aus Norddeutschland und Nordeuropas
könnten auf dieser Strecke paddeln.
Zusätzlich zu den neuen sportlichen Möglichkeiten im Norden
Deutschlands könnte die Region weiteres touristisches
Potential erschließen.
Der Internationale Kanuverband hat in einer Studie die fünf
vorhandene Wildwasseranlagen in Amerika, Australien und Europa
vergleicht aufgezeigt, dass eine künstliche
Wildwasserstrecke auch für kommerzielle Aktivitäten mit großem
ökonomischem Erfolg genutzt werden kann und für die jeweilige
Region ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im touristischen
Wettbewerb um Gäste ist und am Ende auch für die Betreiber
Gewinne abwirft.
„Was in Amerika und Spanien geht, muss erst Recht in Hamburg
funktionieren“, so Konietzko und sieht daher gute Aussichten
für den Kanusport, aber noch mehr für die touristische
Entwicklung Hamburgs und des Nordens durch den Bau einer
künstlichen Wildwasseranlage.
