16.09.2015 | Kanu-Slalom

DKV bekennt sich zum Kanu-Slalom Standort Hamburg

Der Deutsche Kanu-Verband unterstützt mit „Feuer und Flamme“ die Olympiabewerbung Hamburgs.
Archivbild
Die Bewerbung für die Olympischen Spiele in der Hansestadt mit dem Konzept der „kurzen Wege“ und der nachhaltigen Nutzung der  Sportstätten hat großen Anklang im Deutschen Kanu-Verband gefunden.

"Wir haben als Verband auch deshalb Hamburg unterstützt, weil wir vom kompakten Konzept überzeugt waren“, sagte DKV-Präsident Thomas Konietzko im Rahmen des Kanusprint Cityworldcups in Hamburg. „Wir erwarten nun von den Hamburgern dieses versprochene Konzept umzusetzen, was auch den  Bau einer neuen Wildwasserstrecke im Norden Deutschlands einschließen muss.“

Dieses Konzept bedeutet einen weiteren Aufschwung für die olympische Sportart Kanu-Slalom im Norden Deutschlands. Aber auch  Wildwasserfahrer, Kanu-Freestyler und Freizeitsportler aus Norddeutschland und Nordeuropas  könnten  auf dieser Strecke paddeln.

Zusätzlich zu den neuen sportlichen Möglichkeiten im Norden Deutschlands könnte die Region weiteres  touristisches Potential erschließen.
Der Internationale Kanuverband hat in einer Studie die fünf vorhandene Wildwasseranlagen in Amerika, Australien und Europa vergleicht  aufgezeigt, dass eine künstliche Wildwasserstrecke auch für kommerzielle Aktivitäten mit großem ökonomischem Erfolg genutzt werden kann und für die jeweilige Region ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im touristischen Wettbewerb um Gäste ist und am Ende auch für die Betreiber Gewinne abwirft.

„Was in Amerika und Spanien geht, muss erst Recht in Hamburg funktionieren“, so Konietzko und sieht daher gute Aussichten für den Kanusport, aber noch mehr für die touristische Entwicklung Hamburgs und des Nordens durch den Bau einer künstlichen Wildwasseranlage.
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